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Erschienen am 19.10.2026 um 16:31 Uhr
München, 19. Oktober 2026 – Vertex, Inc. (NASDAQ: VERX), das weltweit tätige Decision-to-Defense™-Unternehmen für indirekte Steuern und Compliance, hat in München zu seinem Oktoberfest-Event eingeladen. Mehr als hundert hochrangige Vertreter aus internationalen Unternehmen sind dem Ruf gefolgt. Zum Programm gehörten Vorträge von Experten und prominenten Sprechern wie z. B. Christian Lindner (Ex-Finanzminister). Auch der Vertex-CEO Chris Young nutzte die Gelegenheit, um seine Sicht auf die Zukunft der Branche zu schildern: Young verwies auf die grundlegende Zäsur für die Branche in dieser Zeit: Denn steigende regulatorische Anforderungen, E-Invoicing, neue Datenanforderungen und künstliche Intelligenz haben enorme Auswirkungen auf die Steuer- und Compliance-Prozesse.
Compliance rückt immer näher an die eigentliche Transaktion
Die aktuellen Entwicklungen und Anforderungen bedeuten für Unternehmen vor allem: Compliance findet zunehmend nicht mehr am Ende eines Geschäftsprozesses statt, sondern rückt näher an die eigentliche Transaktion. Damit wächst auch die Bedeutung einer durchgängigen Verbindung der einzelnen Prozessschritte. Die korrekte Steuerbestimmung bleibt dabei die Grundlage. Doch danach folgen weitere Aufgaben: Kategorisierung, Vorbereitung und Abgabe von Meldungen, Abstimmung von Daten, die Untersuchung von Ausnahmen und schließlich die Fähigkeit, getroffene Entscheidungen im Rahmen einer Prüfung zu belegen und zu verteidigen. In vielen Unternehmen werden diese Schritte noch immer durch eine Kombination aus Menschen, unterschiedlichen Systemen und Tabellen miteinander verbunden.
Der Ansatz für die Zukunft: Decision-to-Defense
Ein stärker integrierter Ansatz kann diese Fragmentierung reduzieren. Chris Young bezeichnet dieses Konzept als „Decision-to-Defense“. Dabei geht es um einen durchgängigen Prozess von der Steuerentscheidung bis zur Bereitstellung belastbarer Nachweise für Steuerprüfungen. Werden Steuerbestimmung, E-Invoicing, Compliance, Daten und Governance stärker miteinander verknüpft, entstehen weniger manuelle Übergaben und Abstimmungen. Gleichzeitig können Informationen früher verfügbar sein und Nachweise bereits während des Prozesses erfasst werden. Dabei spielt auch die Vernetzung mit Geschäftspartnern eine zunehmend wichtige Rolle. Elektronischer Datenaustausch (EDI), E-Invoicing und der Austausch von Geschäftsdokumenten müssen unterschiedliche Systeme, Formate und internationale Anforderungen verbinden. Die Kombination von Connectivity und Compliance kann dadurch zu einer konsistenteren technologischen Grundlage für globale Geschäftsprozesse werden.
KI ist die große Chance für die Branche
Künstliche Intelligenz eröffnet zusätzliche Möglichkeiten. Sie kann Informationen zusammenführen, relevante Inhalte und Regeln identifizieren, Produkte und Leistungen kategorisieren, Ausnahmen früher erkennen, Ergebnisse erklären und nächste Schritte empfehlen. Entscheidend ist dabei jedoch nicht ein möglichst hoher Automatisierungsgrad. Technologie kann mehr Aufgaben übernehmen, während die Verantwortung für die Bewertung und Entscheidung beim Menschen bleibt. Der eigentliche Nutzen von KI liegt damit nicht nur in höherer Produktivität. Sie kann Kapazitäten schaffen, damit Steuerexperten mehr Zeit für ihre Expertise haben, IT-Teams ihre technologischen Grundlagen stärken und Finanzabteilungen Risiken früher erkennen und ihr Reporting verbessern können. Gleichzeitig kann KI dazu beitragen, Probleme früher zu identifizieren, Belege zusammenzustellen und Prozesse kontinuierlich zu verbessern.
„Steuern und Compliance rücken immer näher an die eigentliche Transaktion heran. Dadurch verändern sich die Anforderungen, die Unternehmen an ihre Technologie stellen“, sagt Christopher Young, CEO von Vertex. „Die Chance besteht darin, bislang getrennte Bereiche zu einem durchgängigen Prozess zusammenzuführen – von der Steuerberechnung und E-Invoicing bis hin zu Compliance und Audit. KI kann dabei helfen, diese Aufgaben stärker zu automatisieren und Probleme früher zu erkennen. Menschliches Urteilsvermögen bleibt jedoch unverzichtbar. Letztlich müssen Unternehmen ihre Entscheidungen nachvollziehen, mit belastbaren Nachweisen untermauern und im Bedarfsfall verteidigen können.“
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Vertex, Inc. Pressekontakt
Simone Sonnier
Public Relations Manager
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